Freitag, 7. Juli 2017

G20: Rede eines mexikanischen Aktivisten (Homar) in Hamburg - Es lebe Sabata



Rede eines mexikanischen Aktivisten (Homar) in Hamburg zum G20

Gruppe der 20 größten Industriestaaten


Weggefährtinnen und Weggefährten, Brüder und Schwestern, wir von der Landbewegung der indigenen Bevölkerung, dazu gehören ursprüngliche Völker, dazu gehört die indigene Bevölkerung Mexikos.

Wir rufen dazu auf den Blick nach Mexiko zu richten. Auf unsere Geschichte. Die Geschichte der ausgebeuteten Völker. Die Geschichte der ausgeschlossenen Völker, die von vor 520 Jahren, des Kapitalismus, den Ausgebeuteten und den zum Tode verurteilten. 

Die ständigen Erniedrigungen. Den Rassismus mit man auf uns schaut. 
Die Plünderung von unseren natürlichen Ressourcen. (unverständlich) All dies geschieht mit der Komplizität unserer Behörden und mit der Komplizität der multinationalen Unternehmen. 

Sie zeigen hier bei uns ihr wahres Gesicht. Sie zeigen ein anderes Gesicht als hier. Sie begehen Unrecht. Sie unterstützen unsere korrupten Regierungen. Sie zwingen Sie dazu, den Reichtum, der ungehört, an diese Unternehmen auszuliefern.

  • Unser Wasser
  • Unsere Wälder
  • Unsere Luft
  • Unser Leben

In Mexiko wird die Jugend kriminalisiert. Kriminalisiert werden auch die Frauen, die Immigranten, die Arbeiter und die indigene Bevölkerung. In unserem Land werden all diejenigen, die Respekt verlangen, über die Menschenrechte über die internationalen (unverständlich). Sie werden verfolgt.  Sie werden ins Gefängnis gesteckt. Sie werden unterdrückt und sie werden umgebracht.

Deshalb sind wir hier, um unsere Regierung zur Randlage zu bringen. Sie sprechen von Fortschritt und Entwicklung. Sie sprechen von Respekt, von Menschenrechte und Frieden. Unsere Regierung vergisst aber, von der Gewalt zu sprechen, das ganze Blut, das vergossen wurde.
  • Mehr als 200.000 Tote
  • Mehr als 30.000 Verschwundene
  • Hunderte im Exil.
Wir kämpfen für die Einhaltung und den Respekt unserer Rechte. In Mexiko wird die freie Meinung unterdrückt. Sie wird unsichtbar gemacht. Wir sprechen nicht von dem Mexiko, von dem heute hier in Hamburg unser Präsident sprechen wird. Wir sprechen dem Mexiko, in dem man Studenten verschwinden lässt. Von dem Mexiko in dem Reformen durchgeführt werden, deren einziger Zweck darin besteht alles zu zerstören, unsere Ressourcen, unsere Zukunft.

... dem Mexiko, in dem man Journalisten zum Schweigen bringt. Von dem Mexiko all derjenigen die wir so unbequem sind für die Regierung, weil wir den Respekt und unsere Rechte verlangen.

Wir sind hier, weil Euer Kampf auch unser Kampf ist.

Wir müssen einen neuen Horizont schaffen. Wir brauchen Einheit aller im Kampf. Im Kampf gegen den Kapitalismus. Weggefährtinnen und Weggefährten. Von unseren Brüdern in Mexiko möchten wir Euch sagen, dass wir uns bedanken für die Solidarität - für den Schmerz, den wir leiden - den unsere Weggefährtinnen und Weggefährten leiden, die angegriffen werden.

Denn dort sieht die Welt anders aus. Eine andere Welt.

ES LEBE SABATA
(Guerilleros kämpften gegen die Besatzung durch das Heer Kaisers Maximillians - ein Habsburger).

Kaiser Maximillian (Habsburger) von Mexiko starb 1867 in Mexiko als Kriegsverbrecher.

In der mexikanischen Betrachtungsweise gilt er Maximillian als dummer Trottel, der nur eine Marionette des franz. Imperialismus war. Schließlich erhielt er von Napoléon die Kaiserkrone von Mexiko. Doch die USA wollten Frankreich nicht in ihrem Hinterhof dulden. Napoléon zog ab. Der Habsburger wich allerdings nicht von seinem Thron. Erst republikanische Rebellen machten dem Spuk ein Ende. Er wurde vor ein Kriegsgericht gestellt und standrechtlich erschossen. Im deutschsprachigen Raum gilt allerdings die historische Einschätzung, er sei ein als gescheiterter Kaiser gewesen.

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