Samstag, 1. Juli 2017

Helmut Kohl: Staatsakt in Straßburg - in der angehenden Zentrale der Humankapitalverwaltung aller Europäer

Die politische Klasse ist abgehoben. Helmut Kohls Begräbnis war allerdings kein Staatsakt, sondern eine partei-politische Entscheidung der CDU, welche momentan die Kanzlerin stellt, mit Blick auf die anstehende Bundestagswahl im September 2017. Da Europa kein Staat ist, sondern lediglich eine Wirtschaftsunion, die anstrebt die Demokratien in Europa aufzulösen und daraus eine zentrale Humankapitalverwaltung im Sinne des Neoliberalismus zu werden.

Wer entschied, dass der Sarg mit Helmut Kohl nach Straßburg geflogen wurde? Der Staat? Ist der Staat, Angela Merkel? Das klingt nicht nach Demokratie, sondern nach Kanzlerdiktatur.

Wie teuer dieser Ehrenakt eines europäischen Staates ist, der gar nicht existiert und nur zentrale Humankapitalverwaltung der Wirtschaft aller Europäer werden will, ist nicht bekannt.  Verwirrend vor allem in Anblick auf die vielen Rentner, die nach 45 Jahren Arbeit nicht einmal 1.000 Euro Rente im Monat erhalten.

Es ist nicht abzustreiten, dass Helmut Kohl beachtliche Erfolge für die Bosse, Aktionäre und Eigentümer von großen Industriebetrieben und Daxunternehmen erzielte. Er vergaß allerdings, vermutlich mit Absicht, in seiner Politik dafür zu sorgen, dass die Profiteure seiner Politik, einen angemessenen Teil durch Löhne, Abgaben und Steuern an die weiterzugeben, welche die Gewinne erarbeiten - die abhängig Beschäftigten und deren Sozialkassen. Dieser Missstand existiert bis heute und will von keiner einzigen Partei geändert werden, außer den LINKEN.

Helmut Kohls Staatsakt war aus meiner Sicht ein Staatsakt für den Neoliberalismus, dem sich Europa als Zentrale Humankapitalverwaltung verpflichtet sieht.

Hier geht es um die Beurteilung eines Staatsmannes = öffentliche Person, hier gilt nicht die kulturell verankerte Ethik: Toten sagt man nichts Schlechtes nach. Ich sage Helmut Kohl als Privatmann nichts Schlechtes nach, das überlasse ich seinen Kindern.

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